Sundowner im Rheingau

 

Domäne Schloss Schönborn Sundowner


Entspannt den Feierabend oder das Wochenende einläuten

Entschleunigung pur

Ein noch (fast) kleiner Geheimtipp ist wahrlich das Domänenweingut Schloss Schönborn in Eltville-Hattenheim. Obwohl ich ganz in der Nähe Zuhause bin, ist es mir erst vor kurzem zufällig bei einer meiner Fototouren durch den Rheingau aufgefallen. Denn das Weingut liegt etwas versteckt (wenn Du es nicht weißt) hinter einer denkmalgeschützten Mauer gelegen. Dort erwartet Dich eine schicke Sonnenterrasse mit großen weißen Sonnenschirmen. Oder Du kannst es dir auch in der sogenannten “Chill-Out Zone” auf den Liegenstühlen mit einem Glas Wein gemütlich machen. Von dort aus hast Du eine herrliche Aussicht auf den Rhein Richtung Rüdesheim. “Perfekt für einen Rheingauer Sundowner”, geht es mir lebhaft durch den Kopf.

 

Die Vinothek

Das Innere des Weinguts kombiniert gemütliches Fachwerk mit modernem und zeitlosem Interieur. Witzig sind die teilweise bemoosten Naturwände und die Lichtarchitektur. Eine hauseigene Vinothek rundet das Ganze natürlich perfekt ab. Eine große Auswahl an Weinen und Seccos verlockt zum Probieren, zum Mitnehmen und natürlich auch zum Trinken in entspannter Atmosphäre.

Ich bekomme plötzlich Lust auf einen Secco und die Vinotheksleitung Conny Kohlhaas empfiehlt mir: 2015 Fifty:Fifty Rose Secco trocken vom Schloss Schönborn. Eine wirklich gute Empfehlung!

 

Regionale Bistro-Speisen

Ein kurzer Blick in die Speisekarte verrät mir – die Bistroküche bietet kleine leckere Snacks an. Etwas hungrig entscheide ich mich für eine Schlemmerplatte mit verschiedenen Wurst- und Käsespezialitäten. Dazu wird frisches Klosterbrot gereicht. Genau das Richtige zu meinem Sundowner. Zufrieden und entspannt lehne ich mich im Liegestuhl zurück und genieße den Sonnenuntergang über Vater Rhein und die Weinberge. Welch ein schönes Fleckchen Erde unser Rheingau doch ist!

Mein Tipp: Überrasche Deinen Lieblingsmensch mit einem leckeren Frühstück im Domäneweingut. Jeden Sonntag gibt es von 09:30-12 Uhr ein großes Winzer-Frühstücksbuffet. Voranmeldung ist erforderlich.

Weitere Infos zum Domänenweingut Schloss Schönborn findest Du unter:
 www.weingut-schloss-schoenborn.de

Öffnungszeiten:
Frühling/Sommer (ab 01. Mai 2017)
Dienstag – Samstag von 12 Uhr bis Sonnenuntergang
Sonntag 9-18 Uhr

Herbst/Winter
Mittwoch – Samstag von 12-21 Uhr
Sonntag von 9-18 Uhr

Montag geschlossen.

Interview mit Bürgermeister Patrick Kunkel in Eltville

Bürgermeister Patrick Kunkel aus Eltville

 

10 Fragen, 10 Antworten – Bürgermeister Patrick Kunkel in Eltville

Warum bist Du Bürgermeister geworden?

“Es ist immer die schwierigste Frage. Ich war immer schon … seit ich mich erinnern kann … ehrenamtlich und politisch engagiert. Schon sehr früh in Martinsthal als Mitglied im Ortsbeirat und auch als Stadtverordneter in Eltville aktiv. Irgendwann habe ich die Geschäfte der Fraktion geführt und war stellvertretender Parteivorsitzender und danach Vorsitzender. Eines Tages kam dann die Frage, als der Altbürgermeister nicht mehr antreten wollte: “Ei, willst Du das nicht machen? Du hast immer so viele Ideen … bist sehr interessiert und engagiert”. Für mich war das ein kompletter Lebensbruch. Ich wollte das Risiko eingehen, weil ich immer schon Freude daran hatte neue Ideen für die Stadt zu entwickeln. Die Vorstellung, als Bürgermeister in Verantwortung sein zu dürfen, das hat mich schon sehr gereizt.”

Also auch ein kleiner Traum? “Ja, ein Traum den ich vielleicht unbewusst hatte. Also, ich habe nie gesagt: Ich werde mal Bürgermeister. Als ich jedoch gefragt wurde, da habe ich “Ja” gesagt. Und im Rückblick betrachtet, war es für mich eine gute Entscheidung.”

 

Was macht ein Bürgermeister den ganzen Tag produktiv sowie repräsentativ?

“Ja, Beides. Das Produktiv sein mischt sich von früh morgens bis in den späten Abend hinein mit Repräsentieren. Ab 17 Uhr  kommt dann die Gremienarbeit hinzu, … wo die Ehrenamtlichen sitzen, die tagsüber arbeiten. Das was wir entwickeln, muss ich ja dann auch “verkaufen” und in der Politik vertreten, Mehrheiten suchen und von den Parteien die Aufträge entgegen nehmen. Und mich dazu mit dem gesamten Parlament und den Vertretern besprechen. Alles muss koordiniert werden und ich lege großen Wert darauf, dass die Sachen mit dem großen Organigramm hinter meinem Rücken, gemeinsam entschieden werden. Des Weiteren muss ich sehen, wie ich die vielen Menschen, die bei und für die Stadt arbeiten, an die Themensetzung bringe. Ich bin als Bürgermeister ja auch verantwortlich, wenn etwas nicht klappt. Als Bürgermeister muss man ein guter Kommunikator sein und ein Menschenfreund.”

 

Wenn Du unbegrenzte Gelder für die Stadt Eltville zur Verfügung hättest, was würdest Du dann bauen oder anschaffen/einrichten?

“Das ist keine einfache Frage, obwohl ich mir das oft überlege und ich so viele Ideen habe. Ich würde gerne die Kurfürstliche Burg vernünftig sanieren. Und ich träume von einem großen Hotel (ca. 80-100 Zimmer) mit Tagungszentrum in Eltville. Da haben wir auf jeden Fall Bedarf. Ja, und in die Neue Mobilität und die Digitalisierung investieren. Ich denke, da wird sich in der Zukunft noch einiges ändern. Energetische Maßnahmen, die uns dauerhaft als Stadt autarker machen.”

 

Was ist in den nächsten Jahren noch alles für und in Eltville geplant?

Wir haben die große Aufgabe, uns Gedanken darüber zu machen, wie sich eine Stadt in den nächsten Jahren entwickelt. Dafür müssen die Weichen gestellt werden. Des Weiteren muss der Flächennutzungsplan fortgeschrieben werden. Dabei geht es um die Einteilung der Stadtfläche, für das was da entstehen oder was auch nicht entstehen soll. Fläche kann nur einmal verwertet werden. Wird es ein Weinberg, Parkplatz, Schwimmbad, Kino, Wohnbebauung oder Gewerbegebiet? Das muss zum Beispiel entschieden werden. Das Entscheidende ist, dass nicht nur die Stadt alleine sondern auch das Regierungspräsidium mitspricht.

Wir haben eine Landschaft, welche wir vererbt bekommen haben und die historisch für mich eine Riesenwert hat. Dass wir diese Landschaft an die nächste Generation weitergeben und uns dabei nachhaltig aufstellen, so dass die kommende Generation davon leben kann. Das Wort Nachhaltigkeit ist nicht nur ein Modebegriff, sondern für mich ganz klar entscheidend. Und die Entscheidungen, die wir heute treffen müssen – eben vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit gefasst werden.

Das Thema Energie … wie entwickelt sich der Energiebedarf der Menschen? Wie viele Menschen verträgt Eltville überhaupt? Wie wird sich das Verkehrs – und Wohnverhalten der Menschen verändern? Die Bedarfe? Wir müssen so aufgestellt sein, dass wir mit den kommenden Entwicklungen Schritt halten. Was ist für Eltville wichtig und auf was können oder wollen wir vielleicht verzichten? Es ist schwer, das in einem kleinem Interview zu sagen. Ich denke, man muss mit der nötigen Ruhe zwischendurch alle Entscheidungen auf den Prüfstand stellen und sagen: Ist der Weg den wir gehen … das was wir vor ca. 5 Jahren für richtig hielten, immer noch der richtige Weg? Oder muss man auch mal den Mut haben, zu sagen: Jetzt stellen wir die Weichen um und nehmen mal eine andere Spur!

Die Aufgaben sind so vielfältig, weil wir in einer Stadt sind die das große Glück hat, nicht irgendwo am letzten Zipfel der Erde zu liegen. Sondern in einer stark frequentierten Region. Wir leben in einer Region, die sehr im Fokus steht und wo viele Menschen leben möchten. Eine Stadt, die begehrt ist. Da kann man sich nicht zurücklehnen. Wir müssen ständig entscheiden. Und dieser Verantwortung muss man sich stellen.”

 

Wie können sich die Bürger einbringen, falls das überhaupt möglich ist?

“Das Engagement der Eltviller Bürger ist sehr lobenswert. Sowohl positive Kritik als auch die negative Kritik der Bürger ist mir sehr wichtig. Diese können zum Beispiel in eine Partei eintreten und sich engagieren und an den Entscheidungsprozessen teilnehmen. Oder man geht in einen der vielen Vereine (Kultur-, Sport- oder Historische Vereine). Fördervereine, wo man etwas für das gute Gewissen machen kann (Burgvereine) und sich die Bürger informieren können. Oder, Sie kommen in die Bürgersprechstunde des Bürgermeisters, um Ihre Anregungen oder Ideen abzugeben: “Ihr seid jederzeit herzlich willkommen, liebe Bürger.”

 

Hast Du immer ein Ohr für die Bürger?

“Ja, selbstverständlich. Ich bin viel in der Stadt unterwegs, bin immer ansprechbar und werde von Bürgern angesprochen. Das gehört sich auch so für einen Bürgermeister. Sonst darfst Du kein Bürgermeister sein.”

 

Was macht Eltville so einzigartig?

“Aus meiner Sicht die gelungene Kombination aus Rhein, Weinbergen und Fachwerkstadt auf engstem Raum. All das, was Menschen von einem modernen Leben erwarten. Eine gesunde Infrastruktur. Stichwort: Ärzte, Kindergartenplatz, Schule, Ausbildung, Arbeitsplätze. Die Mischung, was Du zum Leben UND für die Seele brauchst. Das haben wenig Städte. Es ist eine schöne Stadt mit all ihren vier Stadtteilen. Eine hohe Dichte an Unterhaltungsmöglichkeiten, Veranstaltungen, Vereinen, Lokalitäten, Gaststätten und schönen Plätzen. Die gute Lage! Wir haben das große Glück und liegen auf dem Land, sind jedoch vom Charakter her positiv städtisch. Wenn die Autobahn frei ist, dann bist Du in 25 Minuten am Flughafen, in 10 Minuten in Wiesbaden oder Mainz. Das ist schon Luxus.”

 

Eltville

 

Wo ist Dein persönlicher Lieblingsplatz?

“Zum einen ist es das Freibad in Eltville. Und immer schon: Die Kurfürstliche Burg und der kleine Amtsgarten, wovon Du auf den Burgturm schauen kannst. Du sitzt unter den Platanen und kannst das Geschehen von oben betrachten … den Rhein, die Burg, die Altstadt. Das ist ein wunderschöner Platz – zu jeder Tages- und Jahreszeit. Und in meinem Heimatort Martinsthal sind es: Die Rödchenkapelle und der Frauensteiner Weg durch die “Martinsthaler Wildsau” mit Blick auf Walluf, Eltville und das Rheintal.

 

Du bist hier in der Region geboren und aufgewachsen?

Ja, geboren bin ich in Eltville, als es noch das Krankenhaus gab. Und aufgewachsen bin ich in Martinsthal im Elternhaus. Da wohne ich noch heute. Meine Familie selbst kommt ursprünglich aus Erbach. Dadurch habe ich eine hohe Bindung zur Region und zu den Bürgern. Ich kenne viele Menschen und die Menschen kennen mich. Das erleichtert es natürlich mich anzusprechen. Es ist schon von Vorteil, wenn Du Bürgermeister bist und aus dem Ort kommst … die Befindlichkeiten oder Strukturen vieler Familien kennst.

 

Wenn Du 3 Wünsche frei hättest … einen privaten, einen beruflichen und einen für die Welt … was würdest Du dir dann wünschen?

“Also, privat ist es natürlich Gesundheit und Zufriedenheit für die Familie und meine Freunde. Carpe Diem ist für mich sehr wichtig – nutze den Tag … immer dankbar sein für die Zeit, die man zur Verfügung hat, das ist mein Leitspruch. Beruflich würde ich mir wünschen, dass ich nochmals eine Wahlperiode machen darf. Ich habe jetzt das Gefühl, viele Themen sprich Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung, das Führen einer Stadt in den nächsten Aufgaben der Zukunft, … das würde ich gerne noch machen. Vieles habe ich vorbereitet … Entscheidungen die jetzt anstehen die würde ich gerne mit vorbereitend beeinflussen. Mein wichtigster Wunsch für die Stadt ist, dass wir weiterhin erfolgreich die Schulden abbauen. Wir befinden uns auf einem guten Abbaupfad. Für die Welt, ja gut … Weltfrieden ist mir ein bisschen zu wenig. Ich wünsche mir, dass die Menschen sich mit mehr Respekt auf der Welt begegnen würden. Und Zufriedenheit.”

 

Mein Fazit: “Mein Wunsch ist heute in Erfüllung gegangen, mit Dir ein Interview führen zu dürfen an Deinem Arbeitsplatz im historischen Rathaus von Eltville. An dieser Stelle ein recht herzliches Dankeschön für Deine Zeit und deine offenen Antworten. Jetzt zum Abschluss haben wir uns noch einen kleinen “Absacker” verdient. Auf geht’s zu einem Deiner Lieblingsplätze: Zur Kurfürstlichen Burg mit wunderschönem Ausblick auf den Rhein und den Amtsgarten.”

 

 

 

Wer ist eigentlich Paul?

Wer ist eigentliuch Paul?


Die Werbung

„Ich will so bleiben wie ich bin“

Kennst Du vielleicht noch den Werbespot mit Paul und den Du-darfst Light-Produkten aus den 90er?

„Sag mal, Paul findet meinen Busen zu klein … Und meinen Bauch zu dick … Und meinen Hintern … ? Hhhm … ich allerdings find mich extrem ok! Paul? Wer ist eigentlich Paul?

Mir geht es hier nicht um die Light-Produkte und das Schlanksein, sondern viel mehr um den Namen Paul. Dieser ist mir in den vergangenen Jahren durch die Werbung ganz besonders in Erinnerung geblieben. Und seitdem verfolgt mich dieser Name. Im positiven Sinne. Warum, das liest Du jetzt …


Eine wahre Geschichte

Angefangen hat es vor zwei Jahren, als ein neuer Mitarbeiter mit Vornamen Paul in das Unternehmen eingestellt wurde, indem ich tagsüber beschäftigt bin. Und da fiel mir doch sofort wieder dieser Werbespot mit besagtem Paul ein, so dass ich öfter mal ein Schmunzeln unterdrücken musste, wenn ich ihm begegnete.

Einige Zeit später kam ein langjähriger Kunde mit seinem wunderschönen Hund zu uns – ein schwarzer Labrador – Namens Paul.

 

Schwarzer Labrador Paul

 

Aber damit noch nicht genug. Vor kurzem wurde ein Arbeitskollege von mir Vater und schenkte mir ein Glas Selbstgemachtes, mit der Aufschrift: „Pauls Quittengelee“. Sein Sohn heißt natürlich Paul. Ich wusste gar nicht, dass Babys Gelee einkochen können …

Dann, eine ganze Zeit lang, wurde ich nicht mehr “verfolgt” von Paul. Bis ich vor kurzem in unserem Garten stand und in der direkten Nachbarschaft ganz laut gerufen wurde: „Paaaaauuul, nein!“ Es handelte sich dabei um eine kreischende Mutter mit ihrem Sohn Paul. Konnte das alles nur ein Zufall sein?

Wohl kaum. Meine wahre Paul-Geschichte geht noch weiter. Mit meinem Auto unterwegs in ein nahegelegenes Einkaufszentrum, lachte mich doch tatsächlich auf der Strecke ein Schild an (mitten auf der grünen Wiese aufgestellt) mit der Aufschrift: „Paul’s Bauernhof“. Dabei handelte es sich offensichtlich um einen Hofladen in der Region.

Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, lernte ich dann vor kurzem gleich zwei liebenswerte Blogger-Kolleginnen von Fundorte und Lilies Diary aus Berlin kennen. Und was soll ich Dir sagen? Ihre Herzensmenschen heißen beide nicht anders als: PAUL.

Vom Baby bis zum Hund, vom Hofladen bis zum Lieblingsmenschen … was hat es mit dem Namen bloß auf sich?


Die Bedeutung von Paul

Mittlerweile habe ich den Namen Paul gegoogelt und laut einer Statistik gehört er zu den beliebtesten Vornamen. Der Namenstag ist unter anderem am 25. Januar und am 29. Juni. Paul bedeutet übrigens „der Kleine“ und stammt aus dem Lateinischen. Die Beliebtheit des Namens erklärt dann vielleicht auch, warum mir so viele Pauls über den Weg laufen.

Kennst Du vielleicht auch einen Paul oder ist es sogar Dein eigener Name?

Ich freue mich über nette Namensgeschichten von Dir!

Herzlichst,
Melanie

 

 

Auf Entdeckungstour durch Eltville

Stadtführung Eltville


Stadtführung durch Eltville für Neubürger und Interessierte

Lerne Eltville besser kennen!

Nicht nur Neubürger von Eltville, sondern alle, die schon einmal in eine neue Stadt gezogen sind, kennen diese Situation: Man fühlt sich einsam, weiß nicht, was man unternehmen kann und schließlich entstehen Zweifel, ob man sich jemals richtig zuhause fühlen wird. Das beste Mittel dagegen: Wenn Du von Anfang an Deine vier Wände verlässt und offen für Neues bist, dann knüpfst Du ganz schnell neue Kontakte.

Du bist also neu in Eltville und möchtest Deine Stadt und neue Menschen kennenlernen? Dann habe ich genau das Richtige für Dich: Eine kostenfreie Stadtführung für Neubürger und Interessierte!

Auf dieser kurzweiligen und interessanten Tour erfährst Du nicht nur Wissenswertes über die Sehenswürdigkeiten in der malerischen Altstadt. Auch Informationen über die Eltviller Geschäftswelt sowie das kulturelle Geschehen in der Stadt sind Thema der Stadtführung.

Am Samstag, den 29. April 2017, kannst Du diese Führung durch Eltville miterleben. Hier sind alle wichtigen Daten:

Treffpunkt: 14 Uhr in der Mediathek Eltville, Rheingauer Straße 28 (im ersten Obergeschoss). Bürgermeister Patrick Kunkel wird Dich persönlich als Teilnehmer begrüßen und willkommen heißen.

Kosten: Die Stadtführung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldung: Die Tourist-Information in der Kurfürstlichen Burg freut sich über Deine telefonische Anmeldung unter 06123-90980 oder per E-Mail an touristik@eltville.de.

Mein Tipp: Von der Aussichtsplattform (im obersten Stockwerk) der Kurfürstlichen Burg hast Du einen traumhaften Ausblick über die Altstadt und den Rhein. Zusätzlich können Verlies, Grafenkammer, Gutenbergausstellung und die Historische Sammlung bestaunt werden. Die Sehenswürdigkeiten sind von April bis Oktober täglich von 10:30-17 Uhr und November bis März von 11-15:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene kostet 3 € pro Person.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Entdecken und gutes Wetter für die Stadtführung durch Eltville!

Melanie

 

 

 

 

 

4 Rheingauer Bäcker getestet

Rgeinagu Bäcker Brötchen

 

Frische Brötchen aus dem Rheingau

Ein Ritual am Wochenende

Am Wochenende starte ich Morgens gerne mit frischen knackigen Brötchen. Und dazu eine Tageszeitung – den Wiesbadener Kurier. Ein wahres Ritual, denn da ist in der Regel genügend Ruhe und Zeit.

Allerdings gehen mir in letzter Zeit diese gummiartigen und halbfertig gebackenen Brötchen von den großen Backketten gehörig auf den Keks. Diese werden in den Filialen nur noch aufgebacken und anschließend als “frisch gebacken” verkauft. So ganz ohne Krach und Knusper beim Reinbeißen. Teilweise schmecken diese Brötchen geradezu wie vom Vortag. Das ist nicht wirklich das, was ich mir von einem handgemachten und leckeren Brötchen wünsche. Auch das Auge isst schließlich mit.

Also habe ich mich gefragt, wo ich für mich (und auch für Euch, liebe Leser) im Rheingau auf so richtig herrliche Brötchen stoßen könnte und habe mich auf den Weg gemacht. Bei meiner Suche nach knusprigen Brötchen und einer traditionellen Familienbäckerei im Umkreis von drei Kilometern bin ich auf folgende gestoßen …

 

Bäcker Dries in Oestrich-Bistro

Als alteingesessener Rheingauer Bäcker ist Familie Dries seit über 100 Jahren in der Region verwurzelt und setzt seit ebenso langer Zeit auf traditionelles Backhandwerk mit bewährten Produkten. Und genau das kannst Du nicht nur sehen und riechen, sobald Du die Bäckerei betrittst, sondern auch schmecken. Darum ist Bäcker Dries für mich eines der innovativsten Bäckereien im näheren Umkreis, was sich auch in der vielfältigen Auswahl zeigt:

Dinkelvollkorn-, Goldkorn-, Mohn-, Pani-, Rondo-, Schnitt-, Sesam-, Sonnenblumen-, Vollkorn- oder Wellness-Aktiv-Brötchen. Allen voran die Sommerbrötchen und die Nr. 1-Brötchen, sie gehören zu den Besten im gesamten Rhein-Main-Gebiet – und das gibt es sogar schriftlich. Bäcker Dries hat nämlich für seine Backwaren bereits diverse Auszeichnungen erhalten. Von Gourmetzeitschrift DER FEINSCHMECKER wurde er schon zum zweiten Mal zu einem der besten Bäcker Deutschlands gewählt und hat den renommierten Marktkieker-Innovationspreis gewonnen. Eine tolle Bestätigung für das Unternehmen und für mich ein weiterer Grund für eine klare Wochenend-Brötchen-Empfehlung!

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 06:30-18 Uhr
Sa. 06:30-13 Uhr
So. 07:30-12 Uhr

(Rheingaustr. 29 in 65375 Oestrich-Winkel)

 

de Stalter Naschwerk Bäckerei in Oestrich-Winkel

Die Rheingauer Bäckerei de Stalter besteht seit 1933 im Oestrich-Winkeler Stadtteil Mittelheim. Im Familienbetrieb werden alle Backwaren mit größter Sorgfalt noch von Hand gefertigt und entstehen so auch im 21. Jahrhundert noch aus wahrer Handwerkskunst. Täglich werden die Brötchen frisch und authentisch in der Backstube gebacken, und das ohne Konservierungsstoffe. Manchmal steht sogar der freundliche Bäckermeister hinter der Theke und berät gerne in Sachen Zutaten oder erklärt was glutenfrei bedeutet.

Es erwartet Dich eine Vielfalt an ausgefallenen Brötchensorten – hier ein kleiner Auszug aus dem Brötchensortiment: Kornkrüstchen, Chia-, Hafer-, Körner-, Wurzelwalnuss-, Dinkelvollkorn-, Laugen- oder Winzerbrötchen und viele mehrGeschmacklich sind die kleinen, aber feinen Brötchen auf einem sehr hohen Niveau.

Ebenfalls positiv ist mir aufgefallen, dass de Stalter einen optisch ansprechenden Internetauftritt zu bieten hat. Eigentlich eher ungewöhnlich für eine Bäckerei. Für mich zeigt das umso mehr die Liebe zum Beruf und zu den Produkten. Eindeutig ein dicker Daumen hoch für diese leckeren Brötchen.

Extra-Tipp: Für Nachtschwärmer oder Frühaufsteher ist gut zu wissen, dass Ihr hier samstags (und auch in der Woche) bereits um 5:30 Uhr mit frischen Brötchen versorgt werdet!

Öffnungszeiten:
Di.-Fr. 05:30-18 Uhr
Sa. 05:30-13 Uhr
So. 8-17 Uhr
Montag geschlossen.

(Rheingaustr. 126 in 65375 Oestrich-Winkel)

 

Brötchen

 

Backhaus Eckerich in Erbach 

Das Eltviller Backhaus ist ein Familienunternehmen, welches bereits in der sechsten Generation betrieben wird. Jede Nacht backen die beiden Brüder Markus und Niko Eckerich mit Ihrem Bäcker-Team vom Brötchen und Brot bis zur Torte selbst. Auch hier bestechen die Ergebnisse durch absolut frische Qualität, traditionelles Handwerk und sind selbstverständlich frei von Geschmacksverstärkern und chemischen Zusätzen.

Schon beim Aufschneiden des Vollkornbrötchens steigt mir ein leckerer Brötchengeruch in die Nase und lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Bist Du jemand, der morgens einen guten Appetit hat? Dann wird Dir sicherlich gefallen, dass die Brötchen vom Backhaus Eckerich deutlich größer als gewohnt sind.

Es gibt täglich frische Baguette-, Kaiser-, Mohn-, Sesam-, Krusten-, Körnerbrötchen, Laugenecken, Muntermacher oder ofenfrische Eckis und noch viele andere frische, knusprige und mit Liebe gebackene Leckereien.

Öffnungszeiten:
Mo.-Do. 06:30-13 und 14:30-18 Uhr
Fr. 06:30-18 Uhr
Sa. 06:30-13 Uhr
So. 07:30-11 Uhr

(Hauptstr. 25 in 65343 Erbach)

 

Backhaus Laquai in Hallgarten

Ebenfalls seit sechs Generationen wird im Backhaus Laquai noch nach klassischer Handwerkskunst gebacken, und auch – wie wir das erwarten – ganz ohne chemische Zusatzstoffe oder künstliche Konservierungsstoffe.

Die Auswahl an Brötchen ist groß: Brötchen mit Sesam, Mohn oder Körnern, Roggenbrötchen, Guten-Morgenbrötchen, klassischer Wasserweck, Laugenbrötchen, Kornspitz, Wingertsknorze, Elsässer, Winzerweck oder knusprige Rieslingbrötchen (schmeckt tatsächlich dezent nach der Rebsorte) und noch vieles mehr machen die Wahl fast zur Qual und sorgen auf alle Fälle für ein tolles und abwechslungsreiches Frühstück.

Das hat auch die Gourmetzeitung DER FEINSCHMECKER erkannt und das Backhaus Laquai als einer der 500 besten Bäcker in Deutschland ausgezeichnet!

Mein Tipp: Morgens gegen sieben Uhr kannst Du von Hallgarten aus einen herrlichen Sonnenaufgang über dem Rheingau erleben. Und den Störchen und Wildgänsen beim ‘Veggie-Frühstück’ auf dem Feld zuschauen.

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 06:30-12:30 und 14:30-18 Uhr
Sa. 06:30-12:30 Uhr
So. 8-11 Uhr

(Adam-von-Itzstein Str. 20 in 65375 Hallgarten)

Fazit: Das reinste knusprige Gaumenspektakel und Leckerbissen in den Morgenstunden sind für mich und meinen Lieblingsmensch die Laquai-Brötchen. Auf jeden Fall eine kurze Fahrt nach Hallgarten wert!

 

Brötchen

 

Was alle gemeinsam haben?

Du wirst in allen vier Bäckereien von sehr freundlichem Personal beraten und bedient. Und beim Verlassen des Ladens mit den Worten: “Noch einen schönen Sonntag” verabschiedet. Preislich gibt es keine großen Unterschiede, so dass hier wirklich einfach der Geschmack entscheiden kann.

Ist das Frühstücken mit Brötchen bei Dir auch etwas Besonderes? Ein Ritual?
Erzähl mir doch, wie das bei Dir am Wochenende abläuft?

Ich freu mich auf Deinen Kommentar (:
Melanie

 

 

 

 

 

 

Lebe Deinen Traum

Traum

Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum!

Wer steckt eigentlich hinter ‚Einfach Rheingau‘?

Falls Du dich schon gefragt hast, wer hier durch den Rheingau wandert und besondere Ecken für Dich entdeckt, stelle ich mich gerne kurz vor: Ich bin Melanie, lebe schon seit fast 5 Jahren im schönen Rheingau und verwirkliche mit diesem Blog einen Traum von mir.

Denn in meiner Freizeit bin ich am liebsten zu Fuß oder mit dem Fahrrad und natürlich meiner Kamera in der Natur unterwegs. Da ich – um mich mal ein bisschen zu outen – sehr gerne und gut esse und auch ein typischer Rheingauer Schoppe nicht fehlen darf, bin ich immer auf der Suche nach Geheimtipps, urigen und originalgetreuen Gutsschänken, einer Terrasse mit wunderbarer Aussicht oder dem Café, in dem die eine Sahnetorte die andere übertrifft.


Der Weg ist das Ziel

Nun möchte ich meine Erlebnisse, Erfahrungen und Entdeckungen aber nicht für mich behalten, sondern Dich an meinen schönsten Momenten und atemberaubendsten Ausblicken teilhaben lassen.

Mein Motto heißt: Der Weg ist das Ziel!

Immer wieder bin ich gespannt, was sich hinter der nächsten Kurve verbirgt oder bleibe einfach stehen, um die einmalige Rheingau-Natur auf mich wirken zu lassen. Ich hoffe, dass ich Dir etwas von diesem Zauber abgeben und Dich auch für diesen wunderbaren Teil Deutschlands begeistern kann.

Und damit meine Entdeckungen für Dich auch so richtig interessant sind, stelle ich dir heute einmal die Frage: “Was soll ich für Dich erforschen? Woran hast Du ganz persönlich Interesse? Worüber möchtest Du noch mehr erfahren?”

Ich bin gespannt auf deine Antworten und freue mich schon auf meine nächste Entdeckungstour.

Melanie

 

Friseur im Rheingau

Salon Babadada's

 

Mein neuer Friseur im Rheingau
oder: Verwöhnt bis in die Spitzen

Haare, Frisur und Friseur – das ist für uns Frauen ein ewiges und oftmals leidiges Thema. Wir brauchen manchmal Jahre, bis wir den Friseur des Vertrauens finden, und daher kenne ich einige Menschen, die mit Ihrer Frisur und somit auch mit ihrem Friseur unzufrieden sind.

Schlimm ist auch, wenn man endlich den Friseursalon gefunden hat, dem man für den Rest seines Lebens die Treue halten will – aber dann kommen Beruf oder Liebe dazwischen und ein Umzug steht an. Entweder beginnt die Suche von vorne, oder (wenn es irgendwie machbar ist) man nimmt sogar längere Fahrten zum bisherigen Salon in Kauf. Das ist dann aber auf Dauer viel zu zeit- und kostenintensiv.

Bei mir war es weder die Liebe noch der Beruf, sondern einfach die Lust auf etwas Neues. Und da ich auf meinen Touren durch den Rheingau ja immer die Augen aufhalte, war mir schon länger ein Salon mit einem außergewöhnlichen Namen aufgefallen: Babadada’s in Geisenheim.

Eines Tages war es dann so weit und ich machte den ersten Schritt zum neuen Friseur …


Der erste Eindruck

Natürlich ist der erste Eindruck auch beim Friseursalon immer entscheidend und beginnt mit dem Anruf im Salon. Gerade als Neukunde möchte ich natürlich einen zeitnahen Wunschtermin und nicht erstmal vier Wochen warten müssen. Auch habe ich gern das Gefühl, wirklich willkommen zu sein und mich auf den ersten Besuch freuen zu können. All diese Wünsche sind Dank der Inhaberin Natascha erfüllt worden.

 

Friseur Babadada's

 

Der Salon Babadada’s

Schon immer wollte ich einen Friseursalon für mich ganz allein haben. Und genau so war es an jenem Morgen, an dem ich leicht aufgeregt zu meinem Termin kam. Nur die Friseurmeisterin Natascha Judesch und ich waren in dem kleinen, gemütlichen Salon.

Die Atmosphäre war durch die leise Musik im Hintergrund sehr angenehm, der Style einfach unglaublich: Handgemachte Wandspiegel aus Treibholz vom Designer Jan Kurtz aus München, dazu schwarze Waschbecken für die Haarwäsche und sehr bequeme Drehstühle aus schwarzem Leder.

Für den ersten Besuch habe ich mich für eine neue Haarfarbe mit entsprechender Haarpflege entschieden. Doch bevor es zur Farbauswahl geht, bekomme ich verschiedene Kalt- und Heißgetränke angeboten und entscheide mich für einen leckeren Orangen-Ingwer-Tee.


Das Wohlfühlprogramm

Ich gebe zu, ich lasse mich gern verwöhnen. Ein Friseurbesuch bedeutet für mich nicht nur, die Haare wieder schön zu haben, sondern ich genieße das gesamte Erlebnis: Kompetente Beratung, eine entspannende Kopfmassage, vielleicht auch mal ein neuer Schnitt und eine brillante, lang haltende Haarfarbe. Auch das Gefühl, dass mir jemand die Haare zurechtmacht, könnte ich stundenlang genießen – auch, wenn das vielleicht nicht jedermanns (oder besser gesagt jederfraus) Sache ist.

Mit diesen Vorlieben bin ich bei Natascha bestens aufgehoben und fühle mich von der Beratung über die Auswahl der perfekten Farbe, Färben und Waschen, Kopfmassage und Haarkur bis zum abschließenden Fönen und Styling einfach nur wie im Himmel.

Sehr gut hat mir auch gefallen, dass die Haarfarbe, die ich mir ausgesucht habe, mittels einer herausnehmbaren Haarsträhne auch im Tageslicht noch einmal begutachtet werden kann, damit das meist kühlere Salonlicht nicht den Eindruck verfälscht. Zu diesem aufmerksamen Service passen auch die qualitativ hochwertigen Produkte, die Natascha verwendet.

 

Salon Babadada's


Ausgewählte Produkte

Meine Haare wurden schonend mit Produkten von La Biosthétique gefärbt. Die Marke ist bekannt für ihre herrlich leuchtenden und lange haltenden Farben. Für die Haarpflege verwendet Natascha die weltweit bekannte Luxusmarke Kérastase. Das Besondere an dieser Marke sind die personalisierten Pflegeprodukte, die für jeden Haar- und Kopfhauttyp mit seinen spezifischen Bedürfnissen das Passende anbietet. Der leckere Duft ist noch dazu das Tüpfelchen auf dem i. Während die Farbe einwirkt, habe ich genug Zeit, mit Natascha zu plaudern. Und da brennt mir natürlich eine Frage ganz besonders unter den Nägeln: Was bedeutet Babadada’s?

 

Babadada’s – was ist das für ein Name?

Barbapapa kenne ich ja noch von früher, aber Babadada’s – was soll das sein? Natascha lacht, als ich sie frage, und sie hört die Frage auch nicht zum ersten Mal. Die Geschichte hinter dem Namen ist dann auch wirklich zu süß: im zarten Kindesalter, als Natascha noch nicht richtig sprechen konnte, nannte sie ihren Vater einfach Baba. Sie selbst wurde von ihrer größeren Schwester Dada genannt.

Eines Tages spielte Dada mit ihren Barbies und Puppen Friseur und schnitt ihnen die Haare. Nach getanem Werk wurde ihr aber doch mulmig und sie versteckte die abgeschnittenen Haare ganz clever im Batteriefach ihres sprechenden Teddybären. Nur leider sprach der danach nicht mehr. Also sah Baba sich die Bärentechnik mal genauer an, entdeckte das Malheur und sagte: „Na, das gibt mal so einen Babadadas-Friseur“.

 

Der Weg zur Friseurmeisterin

Seit den ersten missglückten Schneideversuchen sind nicht nur viele Jahre vergangen, sondern Natascha hat auch eine konsequente Ausbildung durchlaufen. Sehr viel Wissen und Know-how hat sie beim italienischen Top-Coiffeur von Trentini und beim Luxus-Coiffeur Stelio aus Wiesbaden angeeignet, bevor sie sich letztendlich in Geisenheim mit ihrem Salon Babadada’s selbstständig machte und sich damit einen Kindertraum erfüllte.

Fazit: Das Friseurhandwerk wurde Natascha eindeutig in die Wiege gelegt. Sie ist eine sehr erfrischende und angenehme Person, deren Stärken kompetente Beratung für den neusten Haarschnitt, die passende Farbe und Pflege sowie zum perfekten Styling für jeden Anlass umfassen. Auch für Haarverlängerung, Haarverdichtung, traumhafte Hochzeitsfrisuren und ein typgerechtes Make-up bist du bei Babadada’s genau an der richtigen Adresse.


Fortsetzung folgt …

Mit frisch gewaschenen, toll gefärbten und typgerecht gefönten Haaren verlasse ich zufrieden den Salon Babadada’s. In meiner Tasche steckt ein Kärtchen mit einem zweiten Termin – dieses mal aber auch zum Haareschneiden.

Ich freue mich jetzt schon sehr darauf und werde euch natürlich davon berichten!


Weitere Infos findest Du unter
: www.babadadas.de

Öffnungszeiten: Dienstag-Freitag von 9-18 Uhr und Samstag 8-14 Uhr. Montag nach Vereinbarung.

Alle Produkte von Kérastase können im Salon käuflich erworben werden.

Kuchenglück – Der kleine Kuchenladen

 

Der kleine Kuchenladen

 

Ein Leben ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos …

Kuchen macht glücklich

Ich liebe Kuchen. Und ich liebe Backen.
Gerade zu dieser Jahreszeit freue ich mich auf eine heiße Tasse Tee oder Latte Macchiato – gekrönt mit einem leckeren Stück selbstgebackenem Kuchen. Dann ist mein Tag perfekt!

Gestern war ich im Rheingau-Taunus unterwegs. Im beschaulichen Kurort Schlangenbad, malerisch gelegen zwischen Rheingau und Taunus. Nur zehn Minuten Fahrzeit von Eltville-Mitte entfernt. Ein Kuchensprung. Dort hat vor kurzem Der kleine Kuchenladen von Svenja und Olaf sein Türchen geöffnet.

 

Der kleine Kuchenladen


Der kleine Kuchenladen

Beim Betreten des Kuchenladens fühle ich mich direkt verzaubert, wie in einer Puppenstube. Alles mit viel Liebe zum Detail und Leidenschaft eingerichtet und farblich aufeinander abgestimmt. Ich bin jetzt schon verliebt.

Auf der Suche nach einem schönen Plätzchen entdecke ich hinten links in der Ecke versteckt ein sogenanntes Separee im klassischen Stil – bestehend aus sechs Sitzplätzen und einem großen ovalen Tisch. “Perfekt geeignet für einen Mädels-Kaffeeklatsch”, geht mir spontan durch den Kopf.

In einer alten Vitrine dekoriert steht ein hochwertiges Porzellan in zeitlosem Design, welches bereits meine Mutter benutzte. Und ich fühle mich für einen Augenblick in meine Kindheit zurückversetzt: die klassische Serie von Villeroy und Boch mit Wildrosendekor. Wer kennt die nicht?

Das war die Geschirrkollektion in den Siebzigern – ein ‘Must-have’ in jedem Haushalt. Selbst die originellen Stühle und Tische in der Kaffeestube sind von Svenja und Olaf eigenhändig restauriert und können käuflich erworben werden.

 

Mascarpone-Käsekuchen mit Pflaumen


Die Kuchenauswahl

Die riesengroßen selbstgebackenen Kuchen in der Theke lassen nicht nur meine Augen überquellen, sondern auch mein Kuchenherz höher schlagen. Während ich mein neu entdecktes Kuchenglück kaum fassen kann genieße ich den Blick durch die Fenster des denkmalgeschützten Hauses nach draußen. In den kleinen Schlangenbader Kurpark.

Im Frühjahr kannst Du sogar draußen unter dem blühenden Magnolienbaum sitzen und nicht nur den Duft des Kaffees genießen. Oder auf der kleinen Veranda im Freien mit Kuscheldecke, Kuchenglück und Heißgetränk. Absolut empfehlenswert! Dazu diese himmlische Ruhe. Ein Fleckchen Erde der Entspannung und des Wohlfühlens. Als ob die Zeit hier stehen geblieben ist.

Am liebsten möchte ich gerne noch länger bei Svenja verweilen und über die guten alten Zeiten plaudern … nur leider ruft mich die Arbeit.


“Liebe ist …”

Das nächste Wochenende kommt! Ich werde meinen Lieblingsmensch nach unserer Wanderrunde im Rheingauer Gebück zu leckerem Kaffee und Kuchen einladen.

 

Der kleine Kuchenladen

 

Fazit: Ein schnuckeliger Laden für Alle die Spaß und Freude am Backen haben. So wie ich. Hier findest Du viele Ideen zum Selbermachen sowie alles für Kaffee und Kuchen: Backutensilien, Backbücher, DIY, Accessoires, Friesischen Tee, unterschiedliche Kaffeesorten von einer Privatrösterei aus Münster, Kaffeegeschirr, Tischwäsche, liebevoll Selbstgemachtes und hausgebackene Kuchen.

Jeden Tag wird in der kleinen Küche von Svenja frisch und kreativ gebacken. Die verlockende Kuchenauswahl besteht aus 5-7 verschiedenen und täglich wechselnden Kuchenkreationen.


Mein persönlicher Kuchen-Tipp:

Svenjas Mascarpone-Käsekuchen mit Pflaumen. Den musst Du auf jeden Fall probieren!


Aus 9 … mach’ 10!

Beim zehnten Besuch im kleinen Kuchenladen gibt es ein Stück Kuchen und ein Heißgetränk gratis! Also, direkt lospunkten (;

 

Der kleine Kuchenladen

 

Weitere Infos zum kleinen Kuchenladen findest Du hier:

www.kuchenladen-schlangenbad.de

Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag von 11:00-17:30 Uhr. Montag Ruhetag.
(Kostenlose Parkplätze gibt es direkt um die Ecke)

Rheingau Insider-Tipps

Sonntags-Shopping im Klosterladen


Sonntags-Shopping

Wandern, Shoppen, lecker Essen … und das alles sogar am Sonntag – hört sich das nicht großartig an?
Also, für mich sind das gleich drei Hauptgewinne, und so machte ich mich neulich auf zum Kloster Eberbach. Für Bewegung an der frischen Luft bin ich ja immer zu haben, und außerdem brauchte ich noch schnell ein kleines Geschenk für eine Abendeinladung, die ich fast verschwitzt hatte. Ratzfatz die Wanderschuhe geschnürt und auf zum historischen Klosterrundweg.


Gegen den Winterblues

Auch, wenn das Wetter zaghaft auf den kommenden Frühling hindeutet, steckt mir der Winter dieses Jahr ganz furchtbar in den Knochen. Doch schon nach ein paar Metern auf dem Klosterrundweg war jede Unlust und Müdigkeit wie weggeblasen und ich freute mich über die klare und kalte Luft. Vor allem war ich neugierig auf mein Ziel, das Kloster Eberbach. Wie mystisch und malerisch es hier ist, habe ich euch ja schon in einem anderen Blogbeitrag vorgeschwärmt, und auch an diesem Tag zeigte sich das Kloster wieder von seiner zauberhaften Seite. Doch mein Interesse galt ausnahmsweise mal nicht dem Kloster selbst, sondern ich war auf eher weltliche Genüsse aus …


Vinothek und Klosterladen

Was nämlich von außen kaum zu erahnen ist: Im Inneren verbirgt sich ein schicker Klosterladen inklusive Vinothek. Hell, übersichtlich und mit ganz viel zu Stöbern präsentiert sich hier eine kleine Oase der Ruhe.
 Die ausgefallene Innenarchitektur und der gelungene Umbau des denkmal­geschützten Gebäudes schaffen eine einzigartige Atmosphäre.

Und wenn Du besonderen Wert auf individuelle Beratung legst, dann bist Du hier genau richtig!

 

Eberbach Rose Secco


Die Auswahl

Auf der Suche nach ausgefallenen Geschenkideen wird hier garantiert jeder fündig. Von Gaumenfreuden wie erlesenen Weinen, Weinzubehör, Untersetzer, verschiedenen Sorten von Weinschokoladen, Pralinen, Gebäck, Marmeladen und Gelees, Honig, Senfsorten, Ölen, Essigkreationen oder Vinaigretten über schöne und praktische Helfer wie Wanderkarten, Bücher, Bildbände, Lesezeichen, Post- und Grußkarten oder Kalligraphie-Material bis hin zu wunderbaren Fotografien vom Kloster Eberbach gibt es hier alles rund ums Kloster und noch vieles mehr. Fast wusste ich nicht, wofür ich mich entscheiden sollte, doch dann fand ich das perfekte Mitbringsel.


Mein persönlicher Insider-Tipp

Der Bruder Bernhard Senf aus eigener Herstellung.
 Ein traditioneller Senf, aufgepeppt mit Mango und ausgesuchten Gewürzen. Passt prima zu deftigen Gerichten, Käse oder Snacks. Und natürlich perfekt für Grillwürste! Sehr pikant, fruchtig und körnig, einfach genial.
 Da ich ein bekennender „Secco-Fan“ bin, empfehle ich noch: Eberbach Rosé Secco. Er duftet herrlich nach roten Beeren, ist fruchtbetont, erfrischend und prickelnd im Genuss.

Das war also ein wirklich erfolgreicher Shopping-Spaziergang. Und wäre da nicht die Einladung zum Abendessen gewesen, hätte ich mich wohl nebenan in die Klosterschänke gesetzt und mir vor dem Rückweg noch eine kleine Stärkung gegönnt. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben …

 

Bruder Bernhard Senf


Weitere Infos zum Klosterladen:

http://kloster-eberbach.de/weingut/vinothek-klosterladen/vinothek-klosterladen-kloster-Eberbach

Täglich geöffnet von 10-18 Uhr.

Alle Artikel kannst Du vor Ort auch gerne als Geschenk verpacken lassen.

Klosterrundweg um’s Kloster Eberbach

Aperol Spritz


Das Kloster Eberbach

Ich kann mich noch gut daran erinnern … an meinen ersten Besuch im Kloster Eberbach vor vielen Jahren. Dieser magische Augenblick. Von der ersten Minute an verzauberte mich diese mystische Location mit ihrer besonderen Atmosphäre.

Das Kloster war mir bis dato noch nicht einmal vom Hörensagen oder aus dem gleichnamigen Film Der Name der Rose, dem Welterfolg, bekannt. Denn der Klosterkrimi wurde dort teilweise gedreht, wie ich später erfahren habe. Zu dieser Zeit wohnte ich noch im schönen Taunus und konnte aufgrund der Entfernung nur selten an dieser historischen Stätte sein.

Mittlerweile lebe ich nur noch wenige Meter Luftlinie vom Kloster Eberbach entfernt und muss mindestens einmal im Monat dorthin walken, weil mich das Kloster in seinen Bann gezogen hat. Und ich träume natürlich davon, dass vielleicht die Mönche (oder noch besser Sean Connery …) aus dem Film nochmals um die Ecke wandeln.

Umso mehr freut es mich, dass in 2015 der Klosterrundweg neu angelegt wurde. Somit kann ich zukünftig meine “kleine Wanderung” um knapp drei weitere Kilometer verlängern. Des Weiteren ist der Rundweg eine attraktive Ergänzung als Extratour zum Rheinsteig.

 

Kloster Eberbach


Der historische Klosterrundweg

Den besten Einstieg in den Rundweg hast Du von beiden Parkplätzen des Klosters aus. Der Weg ist beschildert. Die ersten 10 Minuten sind mit leichter Steigung und eignen sich hervorragend für ein sogenanntes Warm-up. Ganz untrainierte oder vielleicht auch körperlich etwas eingeschränkte Menschen kommen hier allerdings schon ein wenig ins Schwitzen und Schnaufen, doch danach geht’s auf der Zielgeraden entspannt weiter.

Zwischendurch kannst Du immer wieder einen interessanten Blick über das Klosterareal erhaschen, denn die Bäume wurden an besonders schönen Stellen extra ein wenig freigeschnitten. Damit Du jedoch in Übung bleibst, geht es nach ca. 10 Minuten wieder bergauf durch den Wald. Verlaufen kannst Du dich nicht, denn der Hase als Wegmarkierung zeigt Dir genau, wo es langgeht.

Fast am Ende der Strecke traue ich dann meinen Augen nicht und fühle mich wirklich wie im Märchen. Mitten in einem kleinen Tal gelegen steht eine alte Mühle – die Kisselmühle. Hier kommen Tierliebhaber aus dem Staunen nicht mehr raus: Kängeruhs, Schafe, Lamas, Alpakas, Strauße, ein Hofhund und noch mehr leben hier friedlich nebeneinander.  Und das mitten im Wald. Unglaublich, aber wahr.

Mit einem Lächeln im Gesicht schaffe ich die letzten 15 Minuten des Weges durch dieses herrliche Tal auch noch.

 

Klosterrundweg


Der Weg ist das Ziel

Ehrlich gesagt, ich laufe und wandere schon sehr gern, allerdings brauche ich meist ein Ziel in Form von essen und/oder trinken vor Augen. Dann geht’s gleich viel beschwingter. Diese körperliche Anstrengung muss auf jeden Fall belohnt werden und ich habe auch schon eine Idee …

 

Klosterrundweg


Die Belohnung

Passend zum historisch-märchenhaften Aufstieg ist mein Ziel die historische Klosterschänke. Endlich angekommen freue ich mich auf meine persönliche Belohnung: einen spritzigen Cocktail Orangerie (Riesling Sekt auf Eis mit Aperol).

Nun bleibt nur noch eine Frage zu beantworten: Soll ich mir vielleicht wieder einen leckeren Rheingauer Spundekäse mit hausgemachtem knusprigem Bauernbrot dazu bestellen?

Verdient hätte ich mir’s ja schon, oder was meint ihr?

 

Klosterschänke

 

Detaillierte Infos zum Klosterrundweg findest Du hier:

http://kloster-eberbach.de/fileadmin/media/pdf-formulare/Kloster-Eberbach_Klosterrundweg_web_20160518.pdf

Wichtiger Hinweis für Familien mit Kind: Der Einstieg des Weges ist nicht Kinderwagengerecht.