Glühwein zum Selbermachen

 

Glühwein


Winterzeit ist Glühweinzeit

Woran erkennst Du einen richtig guten Glühwein?

In erster Linie an seiner Farbe. Wenn der Glühwein tiefrot ist, dann schmeckt er am besten. Ist er dagegen bräunlich, hat der viel zu lange vor sich hin geköchelt. Der Zucker ist dann schon karamellisiert.
Ein echter Glühwein sollte natürliche Gewürze beinhalten wie zum Beispiel: Zimt und Nelken. Und keine künstlichen Aromen.

Falls Du keine Lust mehr auf süßen und klebrigen Glühwein vom Weihnachtsmarkt hast, dann hilft nur noch eines: Selbermachen! Du wirst begeistert sein.

Ganz wichtig ist dabei die Qualität des Basisweins. Damit schmeckt Deine Eigenkreation gleich viel aromatischer und Du benötigst nicht so viel Zucker. Und zusätzlich sinkt das Kopfschmerz-Risiko für den Folgetag.

Meine Rotwein-Empfehlung: Der 2014 Spätburgunder Qualitätswein trocken (Alk. 13,5%) vom Weingut Keßler aus dem schönen Rheingau.

Wie Du Zuhause gemütlich Deinen Glühwein ganz schnell Selbermachen kannst erfährst Du in meinem Rezept:

 

SELBST GEMACHTER GLÜHWEIN

(Zutaten für 2-3 Personen)

1 l kräftigen Rotwein
1 Bio-Orange
1 Bio-Zitrone
2 Stangen Zimt
3 Nelken
1 Sternanis
3 Kardamom
Kandiszucker, Rohrzucker, Honig oder Agavendicksaft zum Süßen

 

Zubereitung:
Den Rotwein zusammen mit der Schale einer Bio-Orange und einer Bio-Zitrone, zwei Zimtstangen, drei Nelken, eine Sternanis-Rosette und 3 zerdrückte Kardamomkapseln in einem Kochtopf langsam erhitzen. Bitte nicht kochen! Etwa eine Stunde zugedeckt ziehen lassen, damit sich die natürlichen Gewürze besser entfalten. Anschließend durch ein Sieb gießen. Zum Abschluss nach Belieben mit Zucker, Honig oder Agavendicksaft süßen. Zum Wohl!

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen und eine entspannte Winterzeit!
Melanie


Noch mehr regionale Rezepte findest Du auf meinem Blog:
www.einfachrheingau.de

Wo gibt’s leckere Schnitzel im Rheingau?

Beste Schnitzel im Rheingau

 

Im Schnitzelparadies angekommen

Ganz klar: Im Fetzers Weinstübchen in Oestrich-Winkel

An einem Freitagabend werden wir herzlich in der gemütlichen Stubb in rheingauerischer Mundart begrüßt, und zwar, wie sich nach kurzer Zeit herausstellt, vom Chef Manfred Fetzer persönlich. Eigentlich steht Manfred sonst selbst hinterm Herd, aber freitags „lässt ihn seine Familie raus aus der Küche“ in die rustikale Gaststubb, so Manfred. Mit seinem lustig-frechen Gebabbel ist Manfred absolut authentisch. Ein wahres Unikat. Er liebt was er tut und ist mit Leib und Seele bei der Arbeit. Das sieht und spürt man sofort.


Zahlreiche Schnitzelvariationen

In der Speisekarte finden wir 18 verschiedene Schnitzel-Kreationen und Schnitzel-Klassiker. Von Fetzers Schlemmerschnitzel mit Brot (Winzerzwiebeln mit jungem Gouda überbacken) geht es atemlos weiter mit Schnitzel Helene (mit Birne und Camembert überbacken und Bot) bis hin zu dem wirklich gigantischen 1.500 Gramm schweren Teutonenschnitzel mit Brot für Einzelkämpfer(innen).
Als ob hier die Auswahl nicht schon schwierig genug wäre, kommen im Frühjahr noch 5 neue „Schnitzel-Kracher“ dazu, erzählt uns Manfred Fetzer stolz.

Für Schnitzelfreunde gibt es hier wirklich von allem etwas: fruchtig oder herzhaft, traditionell oder überraschend – hier bekommt wirklich jeder sein Lieblingsschnitzel.


Alles frisch auf den Tisch

In Fetzers Weinstübchen findest Du gutbürgerliche Küche und echte Qualität mit frischen Zutaten aus der Region. Die krosse Panade ist mit einer geheimen Gewürzmischung nach Omas Rezept zubereitet, die Schnitzel werden in der Pfanne ausgebraten und die verschiedenen Saucen sind selbstverständlich alle hausgemacht. Pommes Frites (auch „Kartoffel-Stäbche“ genannt) werden frisch und knusprig zubereitet und sind auch als XL-Portion erhältlich.

Aber Achtung, hier gibt es ohnehin schon große Portionen! Wenn Fetzers Gäste ihr 500 Gramm großes Schnitzel nicht vollständig schaffen, dürfen sie es gerne im sogenannten „Doggy Bag“ (eingepackt in Alufolie) für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen. Dieses Angebot wird sicherlich oft angenommen, denke ich so bei mir, als mir bereits das kleine Schnitzel (normale Größe) reicht um meinen Magen nicht nur zu füllen, sondern auch ordentlich auszudehnen.

Fürs nächste Mal merke ich mir: Alle Speisen gibt es auch als halbe Portion.


International im Rheingau

Des Weiteren kannst Du Dein Englisch bei Fetzers auffrischen (;
Internationales Publikum durch Studenten der European Business School und auch Einheimische geben sich die Türklinke in die Hand. Aus bis zu 50 km Umkreis kommen wahre „Schnitzel-Fans“ extra in den schönen Rheingau gefahren.


Rheingauer Weine

Zu trinken gibt’s (wie der Name schon vermuten lässt) feine Weine. Teilweise aus eigenem Anbau und von ausgesuchten Winzern aus dem Rheingau, wie zum Beispiel: Fetzers milder (süffig, mild) oderWinkeler Hasensprung (Riesling Auslese, extraktreich).

Für Bier-Liebhaber hält Fetzers Weinstübchen 9 verschiedene Biersorten bereit und tut so auch im Getränkebereich alles zum Wohl der Gäste.


Verdauerle und für manche Medizin

Für ein Dessert ist leider kein Platz mehr in meinem viel zu vollen, jedoch glücklichen Schnitzelbauch mit XL-Pommes. Zum krönenden Abschluss braucht’s auf jeden Fall für die Verdauung einen feinen Himbi (aufgesetzter Himbeerbrand), einen starken Rache-Butzer (Schnaps) oder ein lecker Likörche für Mädche (Pfirsichlikör).

Und als ich satt und zufrieden Fetzers Weinstübchen verlasse, fällt mir der Standardspruch von Paulchen Panther ein: Heute ist nicht alle Tage, ich komm‘ wieder – keine Frage!


Weitere Infos findest Du unter:

www.fetzers-weinstuebchen.de

Tischreservierung ist erforderlich!